Der Jahresanfang bringt oft viele Erwartungen mit sich.
Neue Ziele. Neue Vorsätze. Neue Pläne für die Praxis, das Team, den Alltag.
Gerade Frauen in Verantwortung spüren zum Jahresbeginn häufig einen inneren Druck:
Jetzt müsste ich klarer sein.
Jetzt müsste ich besser organisiert sein.
Jetzt müsste ich souveräner führen.
Und gleichzeitig ist da dieses leise Gefühl, dass es nicht um „mehr“ geht –
sondern um etwas anderes.
Selbstführung ist der Ursprung von Führung
Führung beginnt nicht bei Aufgaben, Prozessen oder Entscheidungen.
Sie beginnt bei Dir.
Bei Deiner inneren Haltung.
Bei Deiner Energie.
Bei der Art, wie Du mit Dir selbst sprichst, wenn es unruhig wird.
Selbstführung bedeutet nicht, sich ständig zu optimieren.
Sie bedeutet, sich selbst wahrzunehmen, ernst zu nehmen – und gut zu führen.
Wenn Du Dich selbst nicht hörst, wird Führung laut
Viele Frauen tragen Verantwortung sehr bewusst.
Sie sind aufmerksam, verbindlich, engagiert.
Und genau deshalb laufen sie Gefahr, sich selbst dabei aus dem Blick zu verlieren.
Vielleicht kennst Du das:
- Du funktionierst – auch wenn Du müde bist
- Du hältst den Raum – auch wenn es Dir selbst zu viel wird
- Du gibst Orientierung – obwohl Du innerlich suchst
Das ist kein Versagen.
Das ist ein Zeichen von hoher Verantwortungsbereitschaft.
Doch auf Dauer braucht auch diese Stärke eine klare innere Führung.
Selbstführung heißt nicht Rückzug – sondern Ausrichtung
Sich selbst gut zu führen bedeutet nicht, weniger Verantwortung zu übernehmen.
Es bedeutet, sie bewusst zu tragen.
Selbstführung in der Praxis zeigt sich darin,
- Pausen zuzulassen, bevor Erschöpfung entsteht
- Grenzen zu spüren, bevor sie überschritten werden
- Entscheidungen zu treffen, die auch Dir guttun
Sie schafft einen inneren Rahmen, der Dich stabil hält –
auch wenn im Außen viel in Bewegung ist.
Klarheit entsteht in der Verbindung mit Dir selbst
Klarheit ist kein Ziel, das Du erreichen musst.
Sie ist ein Zustand, der entsteht, wenn Du Dir selbst zuhörst.
Wenn Du Dir erlaubst, innezuhalten.
Wenn Du Dir Raum gibst, Gedanken zu sortieren.
Wenn Du Dich nicht antreibst, sondern ausrichtest.
Gerade zu Beginn eines neuen Jahres kann das ein wertvoller Perspektivwechsel sein:
Nicht Was muss ich leisten?
Sondern: Wie möchte ich mich führen?
Selbstführung stärkt Deine Präsenz als Führungskraft
Ein Team spürt, ob Führung aus innerer Ruhe entsteht oder aus innerem Druck.
Wenn Du bei Dir bist, wirkst Du klarer.
Wenn Du Dich selbst ernst nimmst, wirst Du ernst genommen.
Selbstführung in der Praxis zeigt sich nicht laut.
Sie zeigt sich in Haltung, Präsenz und Klarheit.
Und genau darin liegt ihre Kraft.
Ein sanfter Start ins neue Jahr
Vielleicht braucht dieses Jahr keine großen Vorsätze.
Sondern eine ehrliche Verbindung zu Dir selbst.
Ein ruhiges Sortieren.
Ein bewusster Blick nach innen.
Und die Erlaubnis, Deinen eigenen Rhythmus zu gehen.
Denn Führung, die von innen beginnt, trägt weiter –
für Dich und für die Menschen, die Du begleitest.
Wenn Du Deine innere Klarheit stärken möchtest, begleite ich Dich hier persönlich:
EINFACH führen – Dein 1:1-Mentoring für Frauen in Zahnarztpraxen